Arbeitsplätze statt Börsenverluste

6. März 2010 | Von Reto Wettstein | Kategorie: News

In der Innovationsstrategie der FDP wird zu recht gefordert, dass die Pensionskassen 0,5% des Pensionskassenkapitals in Schweizer Jungunternehmen (“Startups”) investieren sollen, statt  auf ausländischen Börsen zu verspekulieren. Für die Pensionskassen würden sich solche Investitionen lohnen. Die Rendite der von der ETH betreuten Startups lag von 1998 bis 2007 im Durchschnitt bei 20-25% pro Jahr. Geschweige denn die über 900 zusätzlichen Arbeitsplätze, die in diesen 10 Jahren in der SCHWEIZ von diesen Jungunternehmen geschaffen wurden (http://bit.ly/awGcC9).

Nun erschien in der Aargauer Zeitung vom3. März 2010 eine Kolumne von SVP Nationalrat Roland F. Borer. Erkenntnis: Auch er fordert  einen Start-up-Fonds aus Mitteln der 2. Säule der beruflichen Vorsorge. Und liefert gerade noch eine Zahl: Nur ein Promille dieser Gelder ergäbe einen Fonds von 700 Millionen Franken.

Meine Forderung: Bürgerliche Bundespolitiker, rauft euch zusammen und bringt eine Gesetzesvorlage, die den Pensionskassen vorschreibt, arbeitsplatzschaffende Investitionen in Schweizer Jungunternehmen zu tätigen!

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